Hüllmaß: Das kleinste Rohteil, in das ein Fertigteil hineinpasst, ist sein Hüllkörper: bei einer Welle ein Zylinder, bei einer Platte ein Quader. Tragen Sie dessen Maße ein. Haben Sie bereits ein Halbzeug im Blick, tragen Sie dessen Maße ein und lassen die Zugabe bei 0.
Zugabe: Sie ist das Material, das auf jeder Seite über das Fertigmaß hinaus stehen bleibt. Der Rechner schlägt sie auf alle Maße auf. Welchen Wert ein Teil braucht, hängt von Form, Werkstoff und Arbeitsfolge ab; der Rechner nennt keinen Wert, er rechnet mit Ihrem.
Fertigteil: Das Volumen entnehmen Sie dem Modell; jedes CAD-System zeigt es als Eigenschaft des Körpers. Ist stattdessen die Masse bekannt, tragen Sie sie in Gramm ein.
Werkstoff: Die Auswahl setzt die Dichte als Richtwert ein. Bei Kunststoff und bei anderen Werkstoffen tragen Sie die Dichte aus dem Datenblatt selbst ein. Die Wahl im Rechner sagt nichts darüber, ob Ihr Teil aus diesem Werkstoff angeboten wird; das beantwortet das Angebot.
Menge: Sie vervielfacht die Materialmenge. Bei kleinen Stückzahlen ist das Gesamtmaterial schnell überschaubar, bei Wiederholteilen zeigt es, wie viel Werkstoff über das Jahr als Span endet.